Arthur’s Pass und Nelson Lakes

Als wir am 13. März dann von den Gletschern nordwärts nach Hokitika fuhren, waren wir schon acht Wochen unterwegs – wow! Und immer noch lagen über fünf Wochen vor uns, deutlich mehr Zeit, als wir bisher jemals am Stück Urlaub hatten. Das ist immer noch ein etwas unwirkliches Gefühl, aber es geht uns großartig. Wir sind in den letzten Wochen so viel gewandert, wie vermutlich in den vorangegangenen zehn Jahren nicht, und genießen es, immer wieder Neues zu erleben.

Und das ging dann auch am Arthurˋs Pass so weiter.

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Otira Viaduct, Arthurˋs Pass (Foto: Michael Kleinert)

Das neblige und etwas regnerische Wetter hat uns bis dorthin begleitet, so dass die anstrengende Tageswanderung zum Avalanche Peak nicht in Frage kam, zumal es auch ungemütlich geweht hat. Nach einer Nacht im Küstenstädtchen Hokitika waren wir auch erst gegen 11 Uhr vormittags angekommen, also haben wir auf der Ostseite des Passes, wo das Wetter deutlich besser war, den schönen Bealey Spur Track gemacht – landschaftlich sehr hübsch mit tollen Ausblicken. Nach zwei Stunden Aufstieg erreichten wir die historische Top Hut, die bereits 1925 als Basis für den Schafauftrieb errichtet wurde. Auch heute kann man dort noch übernachten. Was wir nicht taten, sondern nach einer verdienten Pause wieder abgestiegen sind.

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Ausblick vom Bealey Spur Track, Arthurˋs Pass NP (Foto: Helga Ehrecke)

Bevor wir den Arthurˋs Pass National Park am nächsten Tag wieder verließen, sind wir noch zum schönen Wasserfall „Devilˋs Punchbowl“ spaziert, auch in der Hoffnung, doch noch ein paar Keas zu sehen; denn obwohl wir nun schon so lange in den Bergen der Südinsel unterwegs waren, sind uns die frechen Papageien noch nicht begegnet. Inzwischen gibt es auch nur noch weniger als 5000 von ihnen, sie gehören zu den vielen bedrohten Arten in Neuseeland. Aber auch hier hatten wir kein Glück……..

 

Das nächste Ziel war dann Saint Arnaud im Nelson Lakes National Park. Hier war eine Nacht dann am Ende eigentlich zu wenig, da die Gegend mit den beiden Seen Lake Rotoiti und Lake Rotoroa (Vorsicht: Sandflies!) auch wieder wunderschön ist. So haben wir uns auf eine Wanderung auf den Mount Robert beschränkt – 3,5 Stunden. Doch das nächste Mal würden wir hier auf jeden Fall mindestens die 2-tägige Tour zur Angelus Hut machen wollen.

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Lake Rotoiti mit Blick auf den Mt. Robert (Foto: Helga Ehrecke)
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Lake Rotoiti, Nelson Lakes NP (Foto: Michael Kleinert)
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auf dem Mt. Robert, Nelson Lakes NP (Foto: Helga Ehrecke)

 

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