Great Ocean Road – Traumstraße in Australien

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An der Great Ocean Road (Foto: Helga Ehrecke)

Am 8. Februar erreichen wir in Torquay nun endlich die Great Ocean Road, die wir in den folgenden fünf Tagen befahren haben.

Torquay ist das Zentrum der australischen Surfindustrie und am legendären Bells Beach wird jedes Jahr DIE Meisterschaft ausgetragen. Das Australian National Surfing Museum gibt einen umfassenden Einblick in die Geschichte des Surfens.

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Australian National Surfing Museum, Torquay (Foto: Michael Kleinert)

Die vor uns liegende Strecke nach Apollo Bay ist sicher mit die schönste Streckenführung der Great Ocean Road. Kilometerweit führt die Straße direkt am Ozean entlang, die Ausblicke sind nach fast jeder Kurve wieder großartig, auf der Meerseite mit sandigen Buchten, die sich mit felsigen Abschnitten abwechseln, landeinwärts mit waldbewachsenen Hügeln und Weideland.

 

Zahlreiche Aussichtspunkte haben uns zum Halten eingeladen, zum Beispiel am schönen Splitpoint Lighthouse, und ein Bad am Moggs Creek Beach haben wir uns auch gegönnt.

 

Apollo Bay, ein Ferienort an einer schönen, weitläufigen Bucht und mit einem kleinen Hafen, war dann unsere „Basis“ für vier Nächte. So hatten wir ausreichend Zeit, um einen Tag faul am Strand zu liegen und in den nächsten Tagen die Gegend entlang der Great Ocean Road zu erkunden.

 

 

Maits Rest ist ein Stück ursprünglicher Regenwald, so wie er hier einst überall die Hänge bedeckte.

 

Der Küstenabschnitt zwischen Apollo Bay und Warrnambool wird die „Schiffswrackküste“ genannt. Hier sind zahlreiche Schiffe gekentert, die Steilküste mit bis zu 130 m hohen Klippen ist rau und ungeschützt. An der Wreck Beach sind die Anker zweier gekenterter Schiffe einbetoniert.

 

 

Der Great Otway National Park umfasst ein großes Waldgebiet entlang der Great Ocean Road. Im Otway Fly Treetop Adventure gibt es einen Weg in luftiger Höhe durch die Bäume, der einen Einblick in den Eukalyptuswald aus ungewohnter Perspektive bietet.
Natürlich mussten wir unbedingt die Seilrutschen-Tour machen, die in unserem Ranking den zweiten Platz nach der „Gibbon-Experience“ in Laos verdient.

Twelve Apostles

An unserem letzten Tag an der Great Ocean Road haben wir dann auch die berühmten „Zwölf Apostel“ erreicht (tatsächlich sind es nur acht). Die Sandsteinformationen vor der Steilküste ziehen Touristen in Scharen an (auf der übrigen Strecke fanden wir es erstaunlich leer). Aber auch viele weitere Felsformationen entlang der weiteren Küste sind beeindruckend.

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Twelve Apostles, Great Ocean Road (Foto: Helga Ehrecke)

 

 

Mit dem Sonnenuntergang an den Twelve Apostles haben wir uns von der Great Ocean Road verabschiedet.

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Sonnenuntergang an den Twelve Apostles, Great Ocean Road (Foto: Michael Kleinert)

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